Regenbogenbrück2

 

♥ Ramona vom Birkengrund ♥

im Alter von 7 Jahren und nach einer kurzen aber schweren Krankheit verließ uns 2008 unsere Ramona. Vor fünf Jahren kam sie zusammen mit Motti und Jana zu uns. Es gefiel ihr nicht schlecht, aber das Vertrauen zu den Menschen hatte sie verloren. Sie wollte sich nicht anfassen lassen, und musste es doch einmal sein, starb sie quasi 1000 Tode.

Wir zwangen sie zu nichts, sie sollte einfach Hund sein bei uns. Und das war sie auch. Irgendwie fasste ihr kleines Herz Vertrauen zu unserer Oma. Sie freute sich immer, sie zu sehen. Und man hatte auch den Eindruck, dass sie sich gern einmal von ihr streicheln oder auf den Arm nehmen lassen wollte. Aber ihre Angst ließ das nicht zu.

Viele Erlebnisse hatte die kleine, zarte Maus hier. Und trotz ihrer Zerbrechlichkeit überstand sie alles ohne Schaden. Doch ihren letzten, großen Kampf verlor sie. Am 17.06.2008 lag sie morgens tot in ihrem Körbchen. Sie war dem Krebs erlegen. Zum Glück hatte sie sich nicht allzu lange quälen müssen. Nach vier Tagen war alles vorbei. Trotz intensiver ärztlicher Behandlungen. Aber es konnte ihr keiner mehr helfen.

Liebe, kleine Ramona. Wir wünschen Dir, dass Du im Regenbogenland endlich ein Leben ohne Angst und Schrecken führen kannst. Dass Du gesund und glücklich bist. Und dass Du mit Freude an uns zurückdenkst. So, wie wir immer mit Freunde an Dich denken werden, 00-Mönchen. Unser kleiner Agent. Unser Schatten.
Wir haben Dich lieb und wir werden Dich nie vergessen.

   

 

♥ Minnie-Maus (Granada vom Kylltal) ♥

der Hundehimmel muss leer sein - denn warum sonst müssen dieses Jahr so viele Hunde über die Regenbogenbrücke gehen?
Minnie-Maus war mein erstes Flaschenkind. So süß, so klein und so verfressen *g*.
Sie wuchs heran, wurde eine schöne junge Hundedame. Mit 10 Monaten wurde sie - viel zu früh - zum ersten Mal Hundemama. Vier gesunden Welpen schenkte sie das Leben. Einer davon - unser Nanouk - wurde leider nur acht Wochen alt. Nun hat er seine Mama im Regenbogenland bei sich.

Durch eine fehlerhaft gestellte PL 2 Diagnose vermittelten wir Minnie-Maus auf einen "Sofaplatz" zu ihrer Tochter Nevada. Dort geschah auch das Unglück. Eine Gasleitung war defekt, durch das austretende Gas waren beide Hunde bereits ohnmächtig. Sie konnten gerade noch gerettet werden. In Pflege bei Nicole beschloss Minnie-Maus, dass sie doch lieber wieder ein größeres Rudel um sich haben wollte. Kaum wieder zu Hause buddelte sie sich unterm Zaun durch und stand wieder vor Nicoles Tür.

Diese brachte sie dann mit zum Grillfest des Vereins. Und Minnie-Maus freute sich so, mich wiederzusehen. Nun hatten auch inzwischen zwei andere Tierärzte unabhängig voneinander festgestellt, dass sie PL frei war. Und so kam sie wieder mit uns zurück nach Hause. Alle freuten sich, dass sie wieder da war.

Bis sie zwei Wochen später morgens tot in ihrem Körbchen lag. Wir alle vermuten, dass sie bei dem Gas-Unglück doch einen Schaden zurückbehalten hatte, den man ihr äußerlich nicht ansah.

Wir trauern sehr um diese wundervolle, fröhliche und lebenslustige Hündin. Sie hinterlässt eine große Lücke und wir vermissen sie unendlich.

     

 

♥ Alika vom Okertal (Schmidtchen) ♥

Als unser Rudel noch ein wenig kleiner und unser Schmidtchen noch ein wenig fitter war, war sie die erklärte Chefin "im Ring". Sie hat alle anderen Hunde erzogen und die haben widerspruchslos gehorcht.

Doch Schmidtchen wurde älter und ein wenig gebrechlich. Sie erlitt einen Schlaganfall, von dem sie sich jedoch erstaunlicherweise gut wieder erholte. Doch ihr Körper wollte nicht mehr so, wie sie. Immer mehr hatte sie Schwierigkeiten damit, das Futter, was sie fraß, auch zu verwerten. So wurde sie immer dünner und dünner. Doch ihr Geist war noch lange Zeit hellwach und sie nahm rege an ihrer Umgebung teil.

Als auch das mit der Zeit nachlies und sie fast nur noch schlief, sich durch einen zweiten Schlaganfall nur noch torkelnd fortbewegen konnte und kaum noch etwas auf den Rippen hatte, haben wir sie über die Regenbogenbrücke geschickt.

 Nie werde ich den Tag vergessen, an dem wir Dich holten. In der Zeitung hat es gestanden: Zuchtauflösung.  Du warst damals sieben Jahre alt und wohntest zusammen mit Deiner Mama,  einem Rüden, einer anderen Hündin und derem Welpen bei einem Züchter. Du warst so süß, so lieb und so klitzeklein. Wir mussten Dich einfach mitnehmen. Ich weiß noch genau, wie Dein damaliges Herrchen, ein Bär von einem Mann, Dich kleine Maus auf dem Arm hielt und weinte, weil er Dich fortgeben musste. Und ich weiß auch noch genau, wie meine Oma Dich im Auto gekämmt hat und Du protestierend gequietscht hast, weil sie ein wenig unsanft war.
1995 wurdest Du geboren und 2009 bist Du von uns gegangen.

 Kleines Schmidtchen, wir vermissen Dich sehr. Du warst eine wundervolle Hündin, und ich denke, dass Dir Deine letzten Jahre hier bei uns und in Deinem Rudel noch Spaß und Freude gemacht haben. Wir haben Dich sehr lieb und werden Dich, süße kleine Püppi, niemals vergessen.

   

 

♥  Manolito



der winzige Knopf wog nur 58 Gramm bei seiner Geburt. Somit konnte er sich natürlich gegen seine drei viel schwereren Geschwister nicht durchsetzen und musste mit der Flasche gefüttert werden.
Manolito war ein sehr braves Baby und trank auch immer artig. Doch leider wussten wir nicht, dass Frühchen (und er war eines)  eine Kortisonspritze bekommen müssen, damit sich die Lungen richtig entfalten können.
So ist unser kleiner Engel nach einer Woche sanft in das andere Reich hinübergedämmert.
Wir hatten das Kerlchen sehr sehr lieb.

 

Pucki oder Vögelchen (Kiowa vom Kylltal)

        

Unser Pucki oder - wie ich ihn nannte - Vögelchen, hat heute unter sonderbaren Umständen den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten.

Tot fanden wir Dich auf der Hundematratze, ganz nass geschleckert. Keiner weiß, was geschehen ist. Aber wir sind sehr traurig, dass Du nicht mehr bei uns bist.
Liebes Vögelchen, ich war so stolz und glücklich, als Du Dich zum ersten Mal gefreut hast, mich zu sehen. Ich weiß, dass Du sehr darunter gelitten hast, dass die Omi nicht mehr da war. Ich habe es auch und wir konnten uns gegenseitig trösten. Auch wenn Du wohl nicht begriffen hast, warum Dein geliebtes Frauchen Dich allein lassen musste.
Mein kleiner Schatz, ich hätte Dich gern bei mir behalten - irgendwie warst Du für mich die letzte Verbindung zur Oma.
Nun bist auch Du von mir gegangen und es tut weh. Ich hoffe so sehr, dass Du wieder mit Oma zusammen bist und Dich wieder vertrauensvoll in ihre Arme schmiegen kannst, so wie Du es immer gern getan hast.
Du warst ein tapferer kleiner Kerl und ich habe Dich sehr lieb gehabt.
Ich werde Dich niemals vergessen.

 

Helena vom Gut Waldhof

Unsere süße Helena war etwas ganz besonderes. In jeder Hinsicht. Sie war nicht nur ausgesprochen klug und unglaublich lieb, sie hatte auch immer sehr lustige Ideen.

Wir wohnten noch in Groß Twülpstedt als sie zu uns zog. Ziemlich überfüttert, weil sie einfach viel zu wenig Bewegung hatte. Das tat ihrer kaputten Hüfte überhaupt nicht gut. Aber es gab sich bald, denn bei uns konnte sie wieder nach Herzenslust umherlaufen.
Sie war damals tragend mit unserem J-Wurf und furchtbar rund und kugelig, denn sie hatte bald ausgezählt.

Eines sonnigen Nachmittags stand sie plötzlich vor unserem kleinen Törchen. Wie sie dorthin gekommen ist? Keiner weiß das - mit der dicken Plautze war es eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben sie natürlich wieder reingelassen und sie tappelte zufrieden ins Haus. Als ich Abends mit den Großen Gassi gegangen bin, sprach mich der Wirt der Eckkneipe den Berg rauf an, ob ich einen kleinen roten Hund hätte, ziemlich dick und humpelnd. Auf mein vorsichtiges "jaaa.... wieso???" hin, erzählte er mir, dass Helena völlig selbtsverständlich durch die offenstehende Kneipentür hereinmarschiert sei uns sich freundlich wedelnd vor den Tresen gesetzt hätte. Er habe dem Hund dann ein Schälchen Wasser gegeben und später noch ein kaltes Würstchen, dann sei sie wieder gegangen.

Das war so typisch für Helena... Auch dass sie beim Spazierengehen ohne Leine (sie lief ja nicht mit Leine) mal eben einen Abstecher machte zu einem Nachbarn, der gerade mit dem Auto nach Hause gekommen war... Offenbar wollte sie einmal hallo sagen und sich erkundigen, ob man sie nicht zu einer kleinen Spritztour mitnehmen könne? Laufen sei ja viel zu anstregend...

Seit Oktober 2010 müssen wir nun leider auf diesen wunderbaren kleinen Hund verzichten. Sie war soweit noch fit und munter, doch ihre kranke Hüfte hatte vollends aufgegeben. Helena konnte die komplette Hinterhand nicht mehr bewegen und hatte offenbar auch Schmerzen. Das hatte sie nicht verdient und so schickten wir sie über die Regenbogenbrücke.
Es war sehr schwer, denn sie wusste es und sie fürchtete sich. Aber nach einem letzten Eis war sie wieder ein wenig ruhiger und schlief ruhig ein...

 

Toronto vom Kylltal, genannt Kleiner Knöpf

Mein lieber, kleiner Junge, mein zartes Kerlchen... nicht lange durftest Du bei uns bleiben...
geboren wurdest Du am 08. Augus
t 2010 als Sohn von Bienchen und Sascha. Und Deinem Vater warst Du auch so unglaublich ähnlich - vom Aussehen her, aber auch vom Verhalten.

Ich weiß noch, wie Du auf der Hundeschau im November unter Dorits Jacke gekuschelt warst und wie stolz Du auf den kleinen grünen Anzug warst, den sie Dir gekauft hast, damit Dir nicht kalt ist...
Irgendwie war dieses "zwangsknuddeln" für Dich auch ein Anstupser, uns Menschen nicht mehr so sonderbar zu finden...

Als Du angefangen hast, abzunehmen, haben wir Dich extra gefüttert und Dich auch mit nach oben in unser Bett genommen. Du hast es genossen, Dich unter die warme Decke an Dein Frauchen zu kuscheln...

Und dort war es auch, von wo aus Du den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hast. Dich an mich gekuschelt, noch ganz warm aber doch schon starr hast Du morgens neben mir unter der Decke gelegen.

Mein kleiner Junge - ich weiß nicht, was es gewesen ist, was Dich uns genommen hat. Aber ich bin sehr traurig darüber. Denn ich hatte Dich sehr lieb...

Und nie werde ich Deinen letzten Anblick vergessen, wie Du in der Küche auf der Schlafmatratze gestanden hast, erwartungsvoll zu mir aufschauend und mit dem Schwänzchen wedelnd...

 

 

♥ Sascha vom Weinhäusel ♥

Lieber Sascha, leider konnte ich nicht bei Dir sein, als Du über die Regenbogenbrücke gegangen bist. Im Schlaf hast Du Dich verabschiedet - ganz heimlich, still und leise. Hast beschlossen, Deinem kleinen Sohn zu folgen und in das wunderschöne Chihuahua-Zauber-Land zu gehen...
Du hast es hier auf der Erde nicht immer leicht gehabt. So zart, so fein, so zerbrechlich - die anderen Hunde waren oft nicht sehr nett zu Dir. Aber nie hast Du das Vertrauen verloren. Warst immer treu und lieb. Und hattest uns fest in Deinem kleinen Herzchen. So wie auch wir Dich in unseren Herzen haben - für immer.
Wundervolle Kinder hast Du uns geschenkt: Zsa Zsa, Zandra & Zamson, Pusteblume & Shiloh, Schnuffkin & die Hanni-Nannis, Trixie, Tosca, Tarja, Toronto und Türchen. Und nicht zu vergessen Deine Kinder, die in anderen Zuchten geboren wurden. In Ihnen wirst Du weiterleben.

Wir werden Dich niemals vergessen - und wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

 

 Ontarios Ocean Soul vom Kylltal (Bommel)

Mein kleines Bommelchen war ein wundervoller kleiner Mann. Lange haben wir auf ihn gewartet, denn seit seine Mama Biggi 2007 zu uns kam, hatte sie keine Welpen mehr bekommen. Und auch sein Papa Micky hatte schon lange nicht mehr gedeckt. So war es Zufall oder Schicksal, als es zwischen den beiden klappte und neun Wochen später Bommel und sein Schwesterchen das Licht der Welt erblickten.

Doch nur Bommel sollte bei uns bleiben, denn seine kleine Schwester starb, noch bevor sie die Augen öffnete...

Den kleinen Mann jedoch wollten wir nicht mehr hergeben. Er war mir sofort ans Herz gewachsen und erinnerte mich mit seiner putzigen und anhänglichen Art so sehr an meinen Dorino.... Alle liebten Bommel und alle wollten ihn haben.

Dann kam der Tag, an dem der kleine Mann offenbar seine Reiselust entdeckte und fortlief. Eine knappe Woche lang haben wir ihn gesucht, bis es am Tor klingele und Marianne uns den kleinen Kerl brachte. Er war im Nachbarort im Kuhstall untergekommen - das kluge Tierchen. Dort war es trotz Eis und klirrender Kälte schön warm und zu futtern fand er dort auch.

Sofot war Bommelchen wieder zu Hause, doch die anderen Rüden begannen, ihn zu mobben. Das wurde so schlimm, dass ich schwersten Herzens beschloss, doch ein eigenes Zuhause für ihn zu suchen. Damit er seine Ruhe hatte und die anderen ihn nicht mehr ärgern konnten.

Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Am 12. März kam ich leider nicht mehr rechtzeitig um das schlimmste zu verhindern. Ich fand mein Bommelchen in der Halle, das Schnäuzchen zwischen die angewinkelten Vorderpfötchen gesteckt - ich konnte ihm nicht mehr helfen.

Konnte nur noch um ihn weinen und ihn begraben.

Mein kleiner Bommel - so oft noch träume ich von Dir, denn mein Herz will nicht verstehen, warum Du mir genommen wurdest. Ich habe Dich lieb und ich weiß, dass Du immer bei mir sein wirst.

 

Biggy vom Einfelder See

 unsere wunderschöne und herzensgute Biggy ist ihrem kleinen Sohn Bommel über die Regenbogenbrücke gefolgt. Seit ihrer schlimmen Erkrankung, die sie nur knapp überlebt hatte, war sie immer ein wenig anfällig und gerade während den Läufigkeiten sehr schwach. So kam es, wie es kommen musste - der Tod hat letzten Endes doch noch gesiegt und uns unsere geliebte Maus genommen. Der Abschied fällt uns unsagbar schwer und wir werden diese wundervolle, zärtliche Hündin niemals vergessen und immer in unserem Herzen halten.

 

         
    

Wir werden Dich für immer lieben, Biggy-Maus. Und wir danken Dir, für diese wunderschöne gemeinsame Zeit ♥

 

 

Mozart

Es ist nun leider an der Zeit für mich, hier einen Nachruf für einen meiner treuesten Freunde zu schreiben - unseren Rüden Mozart, der uns acht Jahre lang begleitet hat. Zusammem mit seiner Tochter Emily kam er zu uns. Sein Frauchen Petra musste die beiden unter Tränen und schwersten Herzens abgeben, weil sie ganztags arbeiten gehen musste, und es nicht ertrug, ihre beiden Lieblinge so lange sich selbst zu überlassen.
Emily war eine kleine Prinzessin, immer ein wenig kapriziös und eigenwillig. Mozart hingegen war immer einfach nur lieb. Er folgte mir treu auf Schritt und Tritt und gab nie Anlass zur Klage.
Er war ein wunderschöner Rüde und er wusste das auch. Kam man mit einer Kamera, schien er sich regelrecht in Positur zu setzen und zu lächeln. Mit seiner wundervollen Ausstrahlung gewann er die Herzen aller. Gerade bei den Dorfkindern war er sehr beliebt, weil er so schön an der Leine ging.
Mit 14 Jahren ging er nun von uns. Er starb an Altersschwäche und ich kann nur unendlich dankbar sein, für die wundervolle Zeit und für all die Liebe, die uns dieser kleine Kerl geschenkt hat.
Wir werden Dich immer in unserem Herzen behalten, Mozart.

  

 

♥  Tibera vom Birkengrund

Am 05. Februar 2012 mussten wir leider Abschied nehmen von unserer süßen Trötie. Sie war zusammen mit Biggi und Candy als Überbleibsel einer Zuchtauflösung bei uns geblieben und hat uns hier noch die beiden wunderschönen Rüden Candyman und Chacko geschenkt.
Nun ist sie uns durch eine Lungenembolie genommen worden...

Liebe Trötie, ich weiß noch, dass wir noch gar nicht so lange hier wohnten, als Du mit einigen Deiner Artgenossen hier abgegeben wurdest. Vorübergehend, hieß es. Doch es wurde "für immer" daraus. Und ich bin froh darüber.
Eines Tages warst Du dann plötzlich verschwunden (woher habt Ihr kleinen Racker nur immer diesen Entdeckergeist?) und wir waren ganz aufgelöst und suchten Dich wie verrückt.
Gefunden haben Dich schließlich Stunden später die Nachbarn von Gegenüber. Dr. Gewalt, der Jäger, hatte Dich an einem Weg sitzen sehen. In der Sonne. Sie kamen dann schnell hierher und haben Stefan abgeholt, der Dich ohne Probleme einsammeln konnte *g*. Du warst schon eine kluge Maus.
Und wie Du auf uns aufgepasst hast! So mancher Besucher hat Deine Zähnchen zu spüren bekommen. Selbst schuld, was laufen die auch einfach durch's Haus, ohne Dich um Erlaubnis zu fragen!?
Süße Trötie - Du hast einen ganz festen Platz in unseren Herzen. Es ist schön, dass Du jetzt wieder bei Biggi und Bommelchen bist. Wir werden Dich nie vergessen!

 

Xanto vom Kylltal (Mini-Pütz)

Es war im August 2011 als wir von unserem kleinen Herzensschatz Abschied nehmen mussten. Wir waren so stolz auf den kleinen hübschen Mann, denn er glich seinem Opa Rasputin so sehr. Bildhübsch war er als Sohn von Ebby und Bubi. Unser kleiner Husky-Junge.
Und so lieb! Mein kleiner Schatz, ich hoffe, dass Du dort, wo Du jetzt bist, glücklich bist.
Und wenn es dort wirklich so schön ist, wie ich es in meinem Traum gesehen habe, dann hast Du es wunderschön da!
Du wirst für immer in meinem Herzen bleiben.

 

♥ Betty vom Birkengrund "Maggy" ♥

Liebe Maggy, Du kamst aus einer sehr sehr großen Zucht und hast danach einiges durchmachen müssen. Durch viele Hände bist Du gegangen. Immer mehr Angst hast Du bekommen und immer unsicherer wurdest Du. Rücksichtslos hat man trotzdem mit Dir weitergezüchtet und Du hättest Dein Leben gegeben, um Deine Welpen vor diesen rücksichtslosen Menschen zu beschützen. Sogar aus dem ersten Stock bist Du gesprungen, als man Dir Deine Kinder weggenommen hat, um sie irgendwelchen Interessenen zu zeigen.
Du hattest so unglaublich viel Mut und einen untrüglichen Instinkt. Und Du warst die beste Hundemama, die man sich vorstellen kann.
Dann bist Du zu Heidi gezogen und mit ganz viel Geduld und ganz viel Liebe hat sie Dir beigebracht, dass nicht alle Menschen schlecht und rücksichtslos sind. Und irgendwann hast Du ihr geglaubt.
Dann bist Du zu mir gezogen. Ich weiß noch, dass Heidi Dich zum Heidkrug gebracht hat. Du hast auf meinem Schoß gesessen und mich vor Angst nass gemacht. Aber das war nicht schlimm, ein Hund mit einem weniger starken Charakter hätte das alles längst nicht so gut weggesteckt wie Du.
Trotz allem, was Dir widerfahren ist, hast Du beschlossen, uns eine Chance zu geben. Du hast unser Rudel gesehen und warst angekommen. Ich denke, Du warst glücklich und zufrieden. Das Rudel hat Dich gleich als Chefin akzeptiert.
Auch bei uns hast Du noch Kinder bekommen. Leider war ich so dumm, keines von ihnen zu behalten. Ich hätte es Dir von Herzen gegönnt. Aber dann kam Brambles. Weißt Du noch? Das kleine, dicke Hundebaby mit den Speckfalten ☺
Du hast sie sofort adoptiert und hast sogar Milch bekommen.
Als Brambles dann eigene Kinder hatte, hast Du Dir Princess geschnappt, sie war ab sofort Dein Baby. Bis sie ein Jahr alt war, hast Du sie noch nuckeln lassen ☺

Dein letztes Ziehkind war die kleine Wenke. Ihr beide habt Euch wirklich geliebt. Und sie ist auch bis zum Schluß bei Dir geblieben. Es war ein Schock für uns, die Diagnose "Cushing Syndrom" bei Dir gestellt zu bekommen.
Wir wollten Dir so gern helfen, doch die Medikamente konnten Dir nur Linderung verschaffen...
Es tut mir so leid, Maggy. Du warst eine ganz wundervolle Hündin und bist tief in meinem Herzen. Wir alle stehen hoch in Deiner Schuld. Und wir lieben Dich.
Du bist 11 Jahre alt geworden (+ 2012)

 


 

 

♥ Wicko vom Birkengrund ♥

Als Du zu uns gezogen bist, warst Du bereits acht Jahre alt und viiiel zu dick. Fünf Kilo hast Du gewogen und obwohl Du ein robuster Chihuahua warst, war das natürlich viel zu viel. Also habe ich mit Deinem Frauchen abgemacht, dass Du zum abspecken für einige Wochen zu uns kommst. Sie hat sich in der Zwischenzeit um Helena und ihre Kinder gekümmert. Viel Bewegung an der frischen Luft, das würde Dir gut tun, habe ich mir gedacht.
Am ersten Tag hätten wir Dich fast gar nicht mehr ins Haus bekommen. So schön fandest Du es, Runde um Runde ums Haus zu patroullieren.
Nach einiger Zeit hast Du dann auch tatsächlich abgespeckt und wie ein normaler Chihuahua ausgesehen. Allerdings einer mit sehr sehr viel Fell. Was haben die Leute Dich darum beneidet!
Dann kam der Tag, an dem Daggi kam um Dich wieder mit nach Hause zu nehmen. Aber Du wolltest gar nicht. Erst mussten wir Dich lange suchen und dann mussten wir Dich ins Auto setzen, denn von allein wolltest Du nicht einsteigen. Ich werde nie vergessen, wie Du am Heckfenster gestanden und mich angeschaut hast - so tottraurig. Ich habe nur noch geweint. Genau wie Du. Daggi sagte mir später, in Lüchow wollte sie schon wieder umdrehen um Dich zurückzubringen. Aber sie hatte Dich seit acht Jahren und wollte Dich nicht einfach hergeben.
Bei ihr zu Hause hast Du dann richtig gelitten. Du hast Dich nur noch unter den Wäscheständer in den Flur gelegt, alle anderen Hunde angeknurrt und warst unglücklich. Das merkte dann irgendwann auch Daggi.
Und so kamst Du wieder zu mir. Was hast Du Dich gefreut.
Bei mir hast Du dann auch zum ersten Mal in Deinem Leben gedeckt. Unsere Minnie-Maus. Die Kinder sind unglaublich schön geworden und sie haben die herrlichen Köpfe und Fellanlagen von Dir geerbt.
Auch mit Maggy hattest Du einmal Kinder. Aber die sind mehr nach ihrer Mama gegangen
Als Du alt wurdest, wurde Mozart Dein bester Freund. Ihr wart nur noch zusammen. Ihr seid sogar im gleichen Jahr (2012) mit jeweils 14 Jahren gestorben.
Wir haben Dich sehr lieb, Wicko, und wir werden Dich nicht vergessen. Genieße Deine neue Jugend mit Mozart zusammen. Irgendwann sehen wir uns wieder.

   


 

 

 

Leihe mir ein Tier

"Ich will dir ein Tier für eine Weile leihen", hat Gott gesagt.
"Damit du es lieben kannst, solange es lebt und trauern, wenn es tot ist.

Ich kann dir nicht versprechen, dass es bleiben wird weil alles von der Erde zurückkehren muss.
Wirst du darauf aufpassen, für mich, bis ich es zurückrufe?

Es wird dich bezaubern um dich zu erfreuen, und sollte sein Bleiben nur kurz sein,
du hast immer die Erinnerungen um dich zu trösten.

Willst du ihm alle deine Liebe geben und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war?
Und mich auch nicht hassen wenn ich das Tier zu mir heim hole?"

Mein Herz antwortete:
“Mein Herr, dies soll geschehen!
Für all die Freuden, die dieses Tier bringt werde ich das Risiko der Trauer eingehen.

Wir werden es mit Zärtlichkeit beschützen und es lieben, solange wir dürfen.
Und für das Glück, das wir erfahren durften werden wir für immer dankbar sein.

Aber solltest du es früher zurückrufen, viel früher, als geplant werden wir die tiefe Trauer meistern
und versuchen, zu verstehen.

Wenn unser geliebtes Tier diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt,
schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele um sie ihr Leben lang zu lieben."

 

 

 (Verfasser unbekannt)